Aufgaben 2007 Anfänger Fortgeschrittene Offen ARCHIV 2007 ARCHIV

Anfängerklasse

Aufgabe 1

Richter: Carsten Schröder

Die Aufgabe, ein einfacher Wassermark, war dem "Entenstrich" nachempfunden. Das bedeutete für das Team, sich in erster Linie in Geduld zu üben. Der Hundeführer stand mit seinem unangeleinten Hund auf einer ca. 4m hohen Uferböschung mit freiem Blick aufs Wasser. Es passierte zunächst erstmal gar nichts. Nach ca. 20 Sekunden viel ein Dummy mit Schuss in ca. 20m Entfernung ins Wasser. Jetzt hieß es Steadyness zu beweisen, denn der Hundeführer durfte seinen Hund erst nach weiteren 20 Sekunden nach Freigabe durch den Richter zum Dummy schicken. Erschwerend für den Hund kam hinzu, dass das Dummy sofort nach dem Auftreffen auf dem Wasser abzutreiben begann, was den Reiz für den Hund nochmals erhöhte.


Aufgabe 2

Richter: Wolfgang Vergiels

Diese Aufgabe war eine Landmarkierung mit einer Verleitung, begann aber schon 20m vor der Startlinie mit freier Fußfolge. Alle weitere Arbeit erfolgte selbstständig durch den Hundeführer. An der Startlinie angekommen fiel eine Verleitmarkierung links im Winkel von 90 Grad in ca. 20m Entfernung, unmittelbar darauf die zu arbeitende Markierung in ca. 40-50m Entfernung. Danach wurde die Verleitung durch den Helfer wieder aufgehoben. Jetzt durfte der Hundeführer seinen Hund auf die Markierung schicken. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der Hund die Fallstelle durch den hohen Bewuchs nicht sehen konnte. Gut war, wenn der Hundeführer auch die Fallstelle markiert hatte, um notfalls seinem Hund helfen zu können. Weiterhin musste der Hund auf dem Weg zum Dummy über unterschiedliche Bewuchsformen hinweg. Mit den Ausgeben des Dummys war die Aufgabe noch aber nicht beendet. Es folgte noch ein Freifußgehen zum Richter zurück. Hier wollte der Richter nochmals gute Unterordnung sehen und nicht wilde Freude nach Dummyausgabe.


Aufgabe 3

Richter: Gereon Ting

Auch diese Aufgabe war der Entenjagd nachgestellt. Hund und Hundeführer standen an der Uferböschung. In ca. 20m Entfernung fiel ein Dummy unter Schuss ins Wasser. Die Flugbahn des Dummys war nicht sehr hoch. Das Dummy trieb durch den Wind schnell in den Uferbewuchs, so dass weder Dummy noch Hund durch den Hundeführer zu sehen waren. Der Hund musste also absolut selbstständig arbeiten. Die eigentliche Schwierigkeit bestand allerdings darin, dass der Hund, je nachdem, welchen Weg er zum Dummy nahm, an Lockenten vorbei kam. Außerdem trieben noch einige dieser Plastetierchen im Wasser. So passierte es, dass mancher Hund seinem Hundeführer lieber den vermeintlichen "Sonntagsbraten" statt das Dummy brachte, was allerdings nicht so erwünscht war.


Aufgabe 4

Richter: Heribert Schäfer

In dieser Aufgabe ging es darum die Steadyness des Hundes zu prüfen. Der Hundeführer stand mit seinem unangeleintem Hund ca. 12m von der Wasserkante entfernt. Der Hund sollte sitzen bleiben, während der Hundeführer bis zur Wasserkante lief. Es fiel ein Schuss ohne Markierung. Der Hundeführer sollte jetzt seinen Hund zu sich rufen. Kurz darauf fiel mit einem zweiten Schuss ein Dummy ins Wasser, welches der Hund nach kurzer Pause holen durfte. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der Hund zunächst ruhig sitzen bleiben sollte und nicht gleich ins Wasser durchstartete.


Aufgabe 5

Richter: Hans-Joachim Hahn

Bei dieser Aufgabe fiel zunächst auf der "Hundeseite" ein Dummy in das ca. 10m entfernte Wasser. Das Dummy wurde jedoch wieder herausgezogen. Nach einem kleinen Walkup, fiel eine Landmarkierung in ca. 20m Entfernung in mittleren Bewuchs. Diese sollte der Hund jetzt arbeiten. Die Gefahr bestand darin, dass der Hund doch noch einmal zum Wasser abdriftet, um nachzuschauen, ob da vielleicht nicht doch noch etwas liegt. Ausserdem wollte der Richter gute Fussarbeit sehen.