Aufgaben 2007 Anfänger Fortgeschrittene Offen ARCHIV 2007 ARCHIV

Fortgeschrittenenklasse

Aufgabe 1

Richter: Carsten Schröder

Gelände: Ein ca. 20 m breiter Damm, der zwei Seen trennt. Unterschiedlicher Bewuchs z.T. kniehoch, Sträucher, und Bäume.

Landmarkierung und Wassermarkierung (Verleitung)

Die Hunde sollten zunächst eine ca. 60 m Landmarkierung arbeiten, bei der der Fallbereich in einem mittleren Bewuchs fiel.
Auf dem Weg zur Markierung mussten die Hunde an einem im Wind liegendem Blind vorbei. Diese Stelle war den HF deutlich gekennzeichnet und beschrieben worden.
Auf dem Rückweg der Markierung erfolgte noch ein Schuss und eine Markierung fiel ca. 20 m ins Wasser. Hierbei war die Schwierigkeit, dass die freie Sicht zum Teil durch hohe Bäume behindert wurde.
Nach Ausgabe des ersten Dummy durften die Hunde die Wassermarkierung arbeiten. Diese Arbeit wurde z.T. durch unruhiges Wasser und einem steilen Abstieg zum Ufer erschwert.
as Blind-Dummy sollte nicht geholt werden, da es sich um ein „verludertes Stück der letzten Jagd“ war.


Aufgabe 2

Richter: Wolfgang Vergiels

Bei dieser Aufgabe galt es, eine Landmarkierung und einen Blind zu arbeiten. Allerdings begann alles erst einmal mit einer Freifussfolge über ca. 15m bis zur Startlinie. Es wurde ein Blind in ca. 50m Entfernung 90Grad links an einem Erdwall beschossen. Anschliessend fiel in ca. 50m Entfernung eine Markierung in freies Gelände mit relativ hohem Bewuchs. Zunächst sollte das Blind gearbeitet werden, wobei der Hund in einem Suchenbereich von ca. 20m am Hang gehalten werden sollte. Anschließend war das Mark zu arbeiten. Hier war der Hundeführer gut beraten, der sich die selbst die Fallstelle eingeprägt hatte, da diese für den Hund durch den hohen Bewuchs nicht sichtig war. Außerdem wechselte der Bewuchs auch mehrfach auf dem Weg zum Dummy.


Aufgabe 3

Richter: Gereon Ting

Bei dieser Aufgabe sollte von den Hunden eine kurzes Blind in sehr dichtem Uferbewuchs und eine weite Wassermarkierung gearbeitet werden. Die Reihenfolge war beliebig. Die Schwierigkeit beim Arbeiten des blinds bestand darin, dass der Uferbewuchs sehr dicht war. Dadurch konnte der Hund nicht immer gesehen werden. Beim Wassermark trieb der starke Wind das Dummy schnell in den Randbewuchs des Sees. Auch hier verschwanden Dummy und Hund schnell aus dem Blickfeld des Führers.


Aufgabe 4

Richter: Heribert Schäfer

Diese Aufgabe war eine klassische Doppelmarkierung Wasser-Land. Das Gespann stand auf einer Anhöhe ca. 15m vom Ufer entfernt. Auf Zeichen des Richters fielen kurz nacheinander eine Markierung in den See, welche gut sichtig war, und eine Landmarkierung in ca. 30m Entfernung in Busch und Strauchwerk. Beim Landmark konnte der Hund zwar die Flugbahn des Dummys, aber nicht die Fallstelle sehen. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe bestand darin, dass der Wassereinstieg steil war und durch dichten Schilfgrasbewuchs führte, so dass sich viele Hunde im Wasser erst einmal neu orientieren mussten. Schwierig wurde es auch, wenn der Hund erst die Landmarkierung arbeitete, da das Wasserdummy durch den Wind schnell abtrieb. Da viele Hunde die Landmarkierung schlecht beobachteten, blieb den Hundeführern hier oft nur ein längeres Einweisen übrig.


Aufgabe 5

Richter: Hans-Joachim Hahn

Hier fiel zunächst eine Wassermarkierung als Verleitung. Daraufhin sollte der Hund auf ein Blind in hohem Uferbewuchs in ca. 50m Entfernung eingewiesen werden. Die Schwierigkeit bestand darin zu verhindern, dass der Hund zuerst zur Verleitung abdriftete.